SaaS & Abos
Abgelaufene Karten, verlorene Abos: unfreiwilligen Churn senken
Warum Abos an fehlgeschlagenen Zahlungen scheitern und wie die Lastschrift hilft.
Nicht jede Kündigung ist gewollt. Ein Teil der Abos endet, weil eine Zahlung fehlschlägt: Die Karte ist abgelaufen, wurde ersetzt, oder die Bank lehnt die Belastung ab. Man spricht von unfreiwilligem Churn.
Typische Ursachen
- Das Ablaufdatum der Karte ist erreicht
- Die Karte wurde nach Verlust oder Betrug ersetzt
- Das Limit ist ausgeschöpft oder die Belastung wird abgelehnt
- Zahlungsdaten wurden nach einem Kontowechsel nicht aktualisiert
Was die Lastschrift ändert
Eine IBAN hat kein Ablaufdatum. Solange das Konto besteht, läuft der Einzug weiter. Für Abos im DACH-Raum ist die SEPA-Lastschrift deshalb eine stabile Ergänzung zur Karte.
Das Mahnwesen schlank halten
- Fehlgeschlagene Zahlungen automatisch erkennen
- Kundinnen und Kunden früh und freundlich informieren
- Den Wechsel auf die Lastschrift direkt anbieten
- Zahlungsstatus und Bankkonto regelmäßig abgleichen
Begriffe in diesem Beitrag
Unfreiwilliger Churn
Kündigungen, die nicht gewollt sind, sondern durch fehlgeschlagene Zahlungen entstehen, etwa wegen abgelaufener Karten.
Dunning
Ablauf für den Umgang mit fehlgeschlagenen Zahlungen: erkennen, informieren, erneut einziehen oder die Zahlart wechseln.
Chargeback
Rückbuchung einer Kartenzahlung auf Veranlassung der Karteninhaberin oder des Karteninhabers, etwa bei einer Reklamation oder bei Missbrauch.
Lastschriftmandat
Zustimmung der zahlenden Person, dass ein Zahlungsempfänger Beträge von ihrem Konto einziehen darf.